Seit zwei Jahren bin ich mit meiner Fachhochschule fertig und ich wollte nichts anderes, als etwas soziales Studieren. Tja, kommt nicht immer so wie man es sich erhofft - müsste einem schon im Vornherein klar sein, oder?
So kam es das ich mittlerweile, zwei FSJ's hinter mich gebracht habe, und jetzt endlich studiere. Nicht meine erste Wahl, aber der Nummerus Clausus für soziale Arbeit ist in manchen Städten ja mit einem Medizin Studium zu vergleichen.
Im Oktober werde ich also Relegionspädagogik studieren, ist also immer noch die Richtung die ich einschlagen wollte und nicht total etwas anderes.
Muss zu meiner Schande jetzt gestehen, das ich bis jetzt nicht sonderlich viel mit der Kirche und meinem Glauben am Hut habe. Halt die typischen Kirchengänge zu bestimmten Festtage und gelegendliches Beten am Abend, meistens wenn ich auf etwas hoffe oder es unbedingt will. Da bin ich sicher nicht die Einzige, oder?
Aber ich muss auch sagen, dass mich das, was ich über den Studiengang weiß, interessiert. Und ich glaube ein bisschen mehr von meinem Glauben schadet mir sicher nicht. Ich glaube ja, das mir das sogar ganz gut tun wird, denn ich komm mir ganz oft so verloren vor. So, noch nicht wirklich wie der Mensch der ich sein möchte. Vielleicht finde ich mehr zu mir, wenn ich die Religion lerne. Und ich beschäftige mich ja nicht nur mit Gott, Pädagogik und Psychologie spielen in diesen Studium ja eine große Rolle.
Ich muss schon sagen, ich bin mega aufgeregt. Vor einer neuen Stadt, naja sagen wir mal Dorf (ich darf 1 1/2 Stunden hinpendeln), vor neuen Leuten, neuen Professoren, den neuen Fächern, die neue Umgebung und vor der neuen Herausforderung.
Aber was wäre das Leben, ohne neue Veränderungen. Rücken gerade, Kopf hoch und los geht's!
Klar, das Ganze könnte auch schrecklich in die Hose gehen, aber ich finde wenn man positiv in eine Sache geht, kommt meistens ein positives Ergebnis zu stande. Wurde das nicht auch wissenschaftlich bewiesen?
Also bleib ich Optimist und gucke was die Zeit so mit sich bringt.
Ich würde hier gerne über meine ersten Eindrücke und dann meinem Studienverlauf erzählen. Ein bisschen über mein neues Studentenleben, über Vorurteile und meine Probleme und Ängste, aber auch über Erfolge und neue Weisheiten.
Ich hoffe ihr begleitet mich auf diesen Weg, vielleicht finden wir zusammen ja die Erleuchtung ;)
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