Bibliotheken.
Tausende von Büchern, Zeitschriften, Spielen, Hörbüchern, Dvd's und Cd's,
Und dazwischen sitze ich.
Ich nehm diese ganzen Schätze um mich gar nicht wirklich wahr zur Zeit.
Ich sitze in der Biblio weil ich abschalten kann.
Irgendwie zur Ruhe kommen kann. Kein Wunder, ist es ja meistens sehr ruhig dort.
Hier kann ich lernen. Zu Hause klappt das einfach nicht, oder nur sehr schwer.
Nur bei extrem Situationen und wenn es einfach gar nicht anders geht.
Hier hat man zwischendurch aber auch mal Zeit für einen Blick auf das große Ganze.
Denn ich lerne in einer sehr großen Bibliothek und da trifft man so verschiedene Menschen.
So viele verschiedene Leute die auch hier lernen.
Oder so tun.
Wenn ich also mal eine Pause brauche und mein Kopf vor lauter Kirchenzeugs oder anderem raucht, blicke ich mich gerne mal um. Ist immer ganz amüsant.
Hier habe ich auch die verschiedensten Lerntypen gefunden.
Die teile ich gerne mit euch, so selbstlos bin ich!
Tausende von Büchern, Zeitschriften, Spielen, Hörbüchern, Dvd's und Cd's,
Und dazwischen sitze ich.
Ich nehm diese ganzen Schätze um mich gar nicht wirklich wahr zur Zeit.
Ich sitze in der Biblio weil ich abschalten kann.
Irgendwie zur Ruhe kommen kann. Kein Wunder, ist es ja meistens sehr ruhig dort.
Hier kann ich lernen. Zu Hause klappt das einfach nicht, oder nur sehr schwer.
Nur bei extrem Situationen und wenn es einfach gar nicht anders geht.
Hier hat man zwischendurch aber auch mal Zeit für einen Blick auf das große Ganze.
Denn ich lerne in einer sehr großen Bibliothek und da trifft man so verschiedene Menschen.
So viele verschiedene Leute die auch hier lernen.
Oder so tun.
Wenn ich also mal eine Pause brauche und mein Kopf vor lauter Kirchenzeugs oder anderem raucht, blicke ich mich gerne mal um. Ist immer ganz amüsant.
Hier habe ich auch die verschiedensten Lerntypen gefunden.
Die teile ich gerne mit euch, so selbstlos bin ich!
Typ 1: Der ich-tu-mal-so-als-ob Typ
Egal ob Mädchen oder Junge, es gibt da diese Personen die sitzen da an ihrem Platz,
schreiben sich Wort für Wort das ab was eh auf ihrem Blatt steht und machen
unzählige Pausen. Sind länger mit anderen Dingen beschäftigt als wirklich mit ihren Unterlagen.
Gehen nach höchstens zwei Stunden wieder heim und lügen sich etwas vor, das sie ja gelernt hätten.
Gehen nach höchstens zwei Stunden wieder heim und lügen sich etwas vor, das sie ja gelernt hätten.
Typ 2: Der ich-lerne-mit-meinem-Laptop Typ
Zu aller erst: 90% der Menschen die mit ihrem tragbaren Pc unterwegs sind, haben ein Apple Produkt. Ist so.
Ich kann diesen doofen Apfel langsam nicht mehr sehen. Aber egal, wo war ich?
Diese Leute packen also brav ihren Laptop aus, das Ladekabel ist natürlich mit dabei und
dank kostenlosen WLAN steht die Internetverbindung in kürzester Zeit.
(Bei wiederholten Besuchen verbindet sich alles gleich von selbst, ganz wie zu Hause oder bei Freunden. Like: Home sweet Home)
Zuerst werden Mails, Social Media Plattformen gecheckt und dann kommt Google.
Was wären wir nur ohne Google? Und Wikipedia?
Aber wir Schüler und Studenten wissen natürlich das Wikipedia nicht gut ist, nein, überhaupt nicht. Gucken trotzdem immer wieder dort nach. Reine Gewohnheit.
Es gibt tatsächlich Menschen die an ihrem Laptop arbeiten, aber auch viele
die mehr bei Spotify Musik hören und anderen Mist damit machen.
Ich will mir gar nicht genau überlegen, was so mancher mit kostenlosen Internetzugriff so alles macht.
Großer Trend geht ja dazu über, mit dem Tablet (am besten ein IPad - kotz)
seine Skripte zu lesen.
Joaaa, kann man auch wo anders machen, wo man keinen anderen der wirklich lernen will, den Platz weg nimmt oder einfach mal ausdrucken und den ganzen Text wie jeder andere voll markieren.
(Hände hoch wenn ihr auch zu der "Ich-markiere-lieber-den-halben-text-bevor-ich-etwas-wichtiges-vergesse-weil-irgendwie-alles-wichtig-ist" Fraktion gehört)
Auch immer lustig mit anzusehen: Leute die sich zu ihren Themen YouTube Videos angucken.
Was habe ich da nicht schon alles mit gelernt.
(Bei wiederholten Besuchen verbindet sich alles gleich von selbst, ganz wie zu Hause oder bei Freunden. Like: Home sweet Home)
Zuerst werden Mails, Social Media Plattformen gecheckt und dann kommt Google.
Was wären wir nur ohne Google? Und Wikipedia?
Aber wir Schüler und Studenten wissen natürlich das Wikipedia nicht gut ist, nein, überhaupt nicht. Gucken trotzdem immer wieder dort nach. Reine Gewohnheit.
Es gibt tatsächlich Menschen die an ihrem Laptop arbeiten, aber auch viele
die mehr bei Spotify Musik hören und anderen Mist damit machen.
Ich will mir gar nicht genau überlegen, was so mancher mit kostenlosen Internetzugriff so alles macht.
Großer Trend geht ja dazu über, mit dem Tablet (am besten ein IPad - kotz)
seine Skripte zu lesen.
Joaaa, kann man auch wo anders machen, wo man keinen anderen der wirklich lernen will, den Platz weg nimmt oder einfach mal ausdrucken und den ganzen Text wie jeder andere voll markieren.
(Hände hoch wenn ihr auch zu der "Ich-markiere-lieber-den-halben-text-bevor-ich-etwas-wichtiges-vergesse-weil-irgendwie-alles-wichtig-ist" Fraktion gehört)
Auch immer lustig mit anzusehen: Leute die sich zu ihren Themen YouTube Videos angucken.
Was habe ich da nicht schon alles mit gelernt.
Typ 3: Die ich-lerne-mit-meiner-Lerngruppe Typen
Wer kennt sie nicht? Eine Gruppe aus mindestens drei Menschen die die grandiose Idee hatten in der Bibliothek zu lernen.
Sitzen Kilometer weit auseinander, weil die besten Plätze natürlich vergeben sind und nebeneinander mehr als zwei Plätze zu finden ist Jackpot.
Unterlagen über gefühlte 5 Tische ausgebreitet und dann fangen sie an.
Also so 90 Minuten nach dem sie sich hingesetzt hatten, denn davor muss man ja die neusten Geschichten austauschen. Laut, klar und deutlich gesprochen weil man ja so weit entfernt sitzt.
Und damit die anderen auch was mitbekommen. Sehr selbstlos von ihnen.
Wirklich gelernt wird da nicht oder?
Ich seh solche Leute immer nur reden. Sie reden über die Themen die dran kommen,
Wer kennt sie nicht? Eine Gruppe aus mindestens drei Menschen die die grandiose Idee hatten in der Bibliothek zu lernen.
Sitzen Kilometer weit auseinander, weil die besten Plätze natürlich vergeben sind und nebeneinander mehr als zwei Plätze zu finden ist Jackpot.
Unterlagen über gefühlte 5 Tische ausgebreitet und dann fangen sie an.
Also so 90 Minuten nach dem sie sich hingesetzt hatten, denn davor muss man ja die neusten Geschichten austauschen. Laut, klar und deutlich gesprochen weil man ja so weit entfernt sitzt.
Und damit die anderen auch was mitbekommen. Sehr selbstlos von ihnen.
Wirklich gelernt wird da nicht oder?
Ich seh solche Leute immer nur reden. Sie reden über die Themen die dran kommen,
was sie dafür lernen wollen, was der andere da für Notizen hat und wie schwer das Leben doch so ist.
Typ 4: Der meine-Eltern-haben-mich-hier-zu-gezwungen Typ
Findet man auch immer öfters.
Recht junge Menschen hocken da und du denkst dir was muss der denn lernen?
Das Ein mal eins?
Hut ab, mit so jungen Jahren habe ich nicht in der Biblio gelernt. Oder überhaupt gelernt.
Sehen aber alle nicht sonderlich glücklich aus.
Oft sind die Mütter (Väter trauen sich anscheinend nicht in die Nähe von Büchern) gerade in der Bücherei um sich die neusten Kochbücher auszuleihen oder um rum zu stöbern und schicken das Kind derweil zum lernen. Perfekte Erziehungsmaßnahme.
Typ 4: Der meine-Eltern-haben-mich-hier-zu-gezwungen Typ
Findet man auch immer öfters.
Recht junge Menschen hocken da und du denkst dir was muss der denn lernen?
Das Ein mal eins?
Hut ab, mit so jungen Jahren habe ich nicht in der Biblio gelernt. Oder überhaupt gelernt.
Sehen aber alle nicht sonderlich glücklich aus.
Oft sind die Mütter (Väter trauen sich anscheinend nicht in die Nähe von Büchern) gerade in der Bücherei um sich die neusten Kochbücher auszuleihen oder um rum zu stöbern und schicken das Kind derweil zum lernen. Perfekte Erziehungsmaßnahme.
Typ 5: Der von-in-der-Früh-bis-zum-Abend Typ
Es gibt Leute die sehe ich immer in der Biblio. Egal zu welcher Zeit.
Sie sind immer vor dir da und gehen niemals vor dir. Bestimmt bleiben sie bis zum Schluss und einer der Mitarbeiter muss sie rauswerfen.
Keine Ahnung wie man das schafft, aber entweder ist man verdammt ehrgeizig, kann überhaupt nichts und muss sich den kompletten Stoff selbst neu anlernen oder man hat kein wirkliches Privatleben.
Es gibt Leute die sehe ich immer in der Biblio. Egal zu welcher Zeit.
Sie sind immer vor dir da und gehen niemals vor dir. Bestimmt bleiben sie bis zum Schluss und einer der Mitarbeiter muss sie rauswerfen.
Keine Ahnung wie man das schafft, aber entweder ist man verdammt ehrgeizig, kann überhaupt nichts und muss sich den kompletten Stoff selbst neu anlernen oder man hat kein wirkliches Privatleben.
Typ 6: Der ich-mach-dann-mal-2-Stunden-Pause Typ
Es gibt so bestimmte Zeiten da sind alle Sitze leer und nur die Unterlagen liegen auf dem Tisch.
Meistens zwischen 13 und 14 Uhr. Klar, lernen macht hungrig und man braucht neue Energie.
Aber es gibt auch Leute die verschwinden einfach mal für so eine lange Zeit, da mache ich mir Sorgen ob mit ihnen alles okay ist. Soll ich eine Vermisstenanzeige aufgeben?
Die Bücher trauern schon um ihn.
Typ 7: Der ich-mach-alle-20-Minuten-Pause Typ
Titel erklärt sich ja eigentlich von selbst.
Es gibt so bestimmte Zeiten da sind alle Sitze leer und nur die Unterlagen liegen auf dem Tisch.
Meistens zwischen 13 und 14 Uhr. Klar, lernen macht hungrig und man braucht neue Energie.
Aber es gibt auch Leute die verschwinden einfach mal für so eine lange Zeit, da mache ich mir Sorgen ob mit ihnen alles okay ist. Soll ich eine Vermisstenanzeige aufgeben?
Die Bücher trauern schon um ihn.
Typ 7: Der ich-mach-alle-20-Minuten-Pause Typ
Titel erklärt sich ja eigentlich von selbst.
Typ 8: Der ich-lerne-um ihr/ihm-näher-zu-kommen Typ
Männlein und Weiblein gehen zusammen zum lernen.
Und auch wenn es die Bibliothek ist, aber da kann man sich durchaus mal näher kommen.
Das rüber beugen zu dem anderen um mit auf das Blatt zu sehen, das leichte antippen weil man eine Frage hat und diese intensiven Blicke wenn man dem anderen zu hört.
Geht heiß her zwischen all den verstaubten Seiten.
Männlein und Weiblein gehen zusammen zum lernen.
Und auch wenn es die Bibliothek ist, aber da kann man sich durchaus mal näher kommen.
Das rüber beugen zu dem anderen um mit auf das Blatt zu sehen, das leichte antippen weil man eine Frage hat und diese intensiven Blicke wenn man dem anderen zu hört.
Geht heiß her zwischen all den verstaubten Seiten.
Typ 9: Der ich-starr-in-die-Luft Typ
"Die Decke ist schon sehr interessant. Wie viele Bücher befinden sich denn hier in dem Gang?
Oh, lasst mal die Tische, Stühle, Menschen, Fenster, Türen und Luftpartikel zählen,
Was? Schon so spät? Man hab ich heute wieder viel getan..."
"Die Decke ist schon sehr interessant. Wie viele Bücher befinden sich denn hier in dem Gang?
Oh, lasst mal die Tische, Stühle, Menschen, Fenster, Türen und Luftpartikel zählen,
Was? Schon so spät? Man hab ich heute wieder viel getan..."
Typ 10: Der ich-lerne-tatsächlich Typ
Fast ausgestorben diese Rasse. Man sollte sich ihnen auch nur sehr langsam und leise nähern.
Spaß beiseite. Ja es gibt sie wirklich.
Menschen die mit einem Lernziel ankommen, sich den Platz aussuchen,
Fast ausgestorben diese Rasse. Man sollte sich ihnen auch nur sehr langsam und leise nähern.
Spaß beiseite. Ja es gibt sie wirklich.
Menschen die mit einem Lernziel ankommen, sich den Platz aussuchen,
Sachen auspacken und los geht's. Zusammenfassungen, Karteikarten, stures Auswendig lernen (und dabei schön geräuschlos mitsprechen), kurze Pausen zwischendurch, eine größere zum Essen, Toiletten Pausen (Da fällt mir der Typ 11 ein. Der-alle-halbe-Stunde-meldet-sich-meine-Blase Typ) und weiter gehts. Mehrere Stunden lang.
Und am Ende des Tages hat diese Person ein gutes Gefühl und fühlt sich erfolgreich weil sie effektiv etwas getan hat oder sich denkt, sie muss morgen noch mehr lernen um alles zu schaffen.
Und am Ende des Tages hat diese Person ein gutes Gefühl und fühlt sich erfolgreich weil sie effektiv etwas getan hat oder sich denkt, sie muss morgen noch mehr lernen um alles zu schaffen.
Wenn ich jetzt weiter überlegen würde, würden mir bestimmt noch mehr Typen einfallen,
aber Gilmore Girls erwartet mich und bald das Dschungelcamp (Verurteilt mich bitte nicht!).
Welcher Typ ich bin?
Welcher Typ ich bin?
Ein bisschen gemischt würde ich sagen.
Ich bin hoch motiviert wie Typ 10, fange an wie Typ 1 in dem ich viel zu viel wieder abschreibe um später dann zu merken das dass Käse ist,
wenn gar nichts mehr geht bin ich auch oft der Typ 7. Eine Karteikarte schreiben dauert höchstens 5 Minuten, da muss dann erstmal ne 10 minütige Handypause sein. Selbstverständlich, nä?
Ich bin hoch motiviert wie Typ 10, fange an wie Typ 1 in dem ich viel zu viel wieder abschreibe um später dann zu merken das dass Käse ist,
wenn gar nichts mehr geht bin ich auch oft der Typ 7. Eine Karteikarte schreiben dauert höchstens 5 Minuten, da muss dann erstmal ne 10 minütige Handypause sein. Selbstverständlich, nä?
Wenn man nach meinem Blogpost geht bin ich wohl auch der Typ 9 - denn woher sollte ich all diese Typen kennen, wenn ich nicht durch die Gegen starre?
Meistens bin ich sehr produktiv und ich gehe mit einem guten Gefühl nach Hause.
Den Typ 11 kann ich während dieser Zeit übrigens wunderbar fast komplett ausstellen. Infos die die Menschheit interessiert, i know.
Den Typ 11 kann ich während dieser Zeit übrigens wunderbar fast komplett ausstellen. Infos die die Menschheit interessiert, i know.
Ich bin auch mindestens 5 Stunden (fast täglich zur Zeit) dort und bin mit manchen Personen schon per Du.
Man kennt sich. Man nickt sich zu. Man kämpft mit den anderen um einen schönen Platz.
Man kennt sich. Man nickt sich zu. Man kämpft mit den anderen um einen schönen Platz.
(Mal ehrlich, egal zu welcher Zeit ich hin gehe, selbst eine Minute nach der Öffnung, die besten Plätze sind IMMER schon voll. Gibt's da ganz klassisch deutsch wie im Urlaub vielleicht eine Art Liegestuhl Reservier Regel von der ich noch nichts weiß?)
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