Hello, again.
Da ich schreiben kann, kann man davon ausgehen das ich die letzten Tage in Königsdorf überlebt habe.
Fast 4 ganze anstrengende aber auch tolle Tage liegen hinter mir.
Ein paar von diesen Momenten wollte ich mit euch und in meinem Blog teilen.
Der erste Tag war sehr im Zeichen des Kennenlernens und der Organisation.
Die meisten von uns kannten sich ja durch unser Studium, aber wir hatten auch Personen da, die von außerhalb kamen und außerdem wollte unser "Trainer" uns auch besser kennen lernen.
Es gab also die klassischen Kennenlern-Spiele, wo wir den anderen in der Gruppe vorstellen musste.
Am Ende hatten wir eine Übung mit einem Seil das viele Knoten hatte.
Man musste mit einer Hand das Seil halten, die andere Hand war hinter dem Rücken und man durfte nicht reden. Als Gruppe musste man also die ganzen Knoten irgendwie lösen. War sehr lustig.
Am nächsten Tag durften wir in kleinen Gruppen a' 6 Personen ein Floß bauen.
Mit Namen, Slogan, einem Konzept und Kostenplan.
Das bauen war wirklich nicht so easy, vor allem musste es uns alle ja tragen können und durfte nicht auseinander fallen.
Am Anfang war auch alles gut, aber bevor es auf die Isar ging, fiel unser Floß fast auseinander und wir mussten noch einmal ran.
Ich muss sagen das ich schon ein wenig bammel hatte, aber es hat alles geklappt.
Nicht perfekt, denn wir hatten hier und da auch unsere Probleme mit der Koordination, den Absprachen, mit riesen Steinen in unserem Weg oder Büschen am Rande - aber auch wenn jeder von uns mal baden gegangen ist, hatten wir wahnsinnig viel Spaß.
Das ist eine Erfahrung die ich jedem empfehlen kann und die mich noch lange begleiten wird.
Am vorletzten Tag haben wir vieles gemeinsam im Team gemacht wie Vertrauensübungen, Übungen wo wir alle mal blind waren oder gemeinsam als Gruppe über ein sehr langes Stahlseil kommen mussten.
Am letzten Tage wurden wir mit körperlichen Aktionen verschont und es ging ums Feedback.
Alles im allen, fand ich diese paar Tage in der Natur mit vielen verschiedenen Leuten sehr schön. Es kam mir weniger wie eine Pflichtveranstaltung/Fortbildung vor, sondern eher wie ein Urlaub.
Eine Auszeit mit Menschen die man besser kennengelernt hat und auch sich selbst ein Stück mehr.
Die gemeinsamen Abende am Lagerfeuer, in der Sonne oder beim Essen waren stressfrei und erholsam.
Langsam erholen sich meine Knochen und Muskeln wieder und das ständige ziehen bei jeder Bewegung vergeht.
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