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missnadlpadl erzählt [Schlechteste "Bloggerin" ever?!]

Oh wow, ich habe das letzte Mal etwas geschrieben im Mai.
Shame on me.
Den Preis für die beste Bloggerin gewinne ich so wohl eher nicht.
Aber als Blogger bezeichne ich mich eh nicht.
Das hier soll ja alles unverbindlich sein. So ganz ohne Zwang.
Und so kommt es nun mal zu Stande, dass ich fast 5 Monate nicht gebloggt habe.

Was ist in der zwischen Zeit alles passiert?
Ich habe die Prüfungszeit recht gemütlich hinter mich gebracht, da ich viel weniger hatte als noch im 1. Semester.
Eingelebt habe ich mich auch ganz gut und nun zieht eine liebe Mitstudentin bei mir ein.
Ich freu mich schon auf unsere gemeinsame Zeit.
Ich habe endlich Andreas Bourani live gesehen - ich musste ja lange genug darauf warten.
Namika und Mark Forster haben unsere Ohren auch verwöhnt.
Im Dezember sehen wir noch Cro und nächste Woche sehe ich die zauberhafte Elif.
Kleines Fazit in diesem Jahr: Konzerte liefen gut.
Haare wurden abgeschnitten und sind wieder nach 3 Monaten auf der alten Länge.
Privat gab es die ein oder anderen Höhen und Tiefen, aber da muss man durch und es kommen ja wieder bessere Tage.

Weil ich diese besseren Tage anspreche, kommen wir zu einer richtig neuen Neuigkeit.
Quasi noch von gestern. Oder Vorgestern. Okay... Vor-Vorgestern.
Aber dafür muss ich ein wenig ausholen und wenn nicht hier, wo dann?
Schon ewig wollte ich etwas Soziales studieren, am besten Soziale Arbeit oder Lehramt.
Naja mit Lehramt wurde es nichts und da ich in meinen jungen Jahren nicht alles auf der FOS gegeben hatte, hatte ich mit meinem so mittelmäßigen Schnitt auch nicht wirklich Chancen für Soziale Arbeit. Außer im Norden und Westen, aber so weit von zu Hause weg zu sein, kam für mich nicht in Frage.
Es vergingen zwei Jahre in denen ich mich immer wieder beworben hatte und in der Krippe gearbeitet habe.
Dann habe ich das Studium hier in Benediktbeuern bekommen, aber "nur" für Religionpädagogik. Wer meine ersten Post's kennt, weiß das dass nicht meine erste Wahl war und das ich zu Anfangs meine Schwierigkeiten damit hatte. Aber ich wollte es versuchen und siehe da, es gefiehl mir richtig gut.
Das tut es noch immer und darüber bin ich selbst am meisten überrascht. Ich habe mich nie für so eine Person gehalten die sich viel mit ihrem Glauben beschäftigen und begeistern kann. Es gibt so viele Vorlesungen die ich super interessant finde und die mich auch noch danach beschäftigen.
Trotzdem wollten mein Herz und mein Kopf die Sache mit der sozialen Arbeit nicht aufgeben, also habe ich mich im April für ein Doppelstudium an meiner Uni beworben.
Also Soziale Arbeit + Religionspädagogik.
Ich hatte aber von Anfang an kein gutes Gefühl dabei. Ich wusste ich würde es diesmal auch nicht schaffen.
Ein paar Monate später war die Vorahnung immer noch da und als ich Anfang August den Brief in der Hand hielt, nachdem es da auch noch Komplikationen gab, war das Gefühl umso stärker.
Und was soll ich euch sagen? Mein Gefühl hatte Recht.
Ich hatte mal wieder kein Glück.
Am Anfang war ich enttäuscht, vor allem weil ich gegen Ende das wirklich wollte, trotz meiner negativen Gedanken.
Aber ich habe mich dann damit abgefunden.
Ich bin jemand der am Anfang zwar jammert, rum heult und sich überall und bei jedem beschwert, aber das haltet nicht lange.
Das bringt einem ja auch nichts, oder? Davon ändert sich nicht die Situation.
Krone richten, Kopf hoch und weiter geht's.
Also habe ich all das Gute in dieser Absage gesehen und mich damit abgefunden und vor allem mit der Sache abgeschlossen. Das war mein letzter Versuch und es sollte eben nicht sein.
ABER jetzt kommt es. 
Ich denke, mein Religionsstudium ist dafür verantwortlich. Ich bin jetzt ganz dicke mit dem da Oben und er hat sich mein Leiden wohl nicht mehr anschauen können und dem ganzen einen Schubs gegeben ;)
Denn am Dienstag habe ich eine Mail und einen Brief bekommen - dank dem Nachrückverfahren habe ich es doch geschafft.
Ich bin - FINALLY - Doppelstudentin.
Ich darf endlich meinen Traumstudiengang studieren.
Wie das geklappt hat, frage ich mich noch immer. Ich war immerhin Platz 118 oder so?!
Ihr glaubt nicht wie ich mich gefreut habe. Ich habe geweint und gezittert vor Glück.
Ich dachte ganz kurz das ich wirklich träume.
Aber here we are, neue Doppelstudentin und das Beste an der Sache, ich mach das Ganze nicht alleine.
Eine meiner liebsten Studygirls ist auch mit dabei.
Besser kann es nicht sein.
Ich bin momentan wunschlos glücklich. Auch wenn ich bei meiner Stundenplan Planung kurzzeitig verzweifelt bin, aber auch das habe ich hinbekommen.
Oh Gott, das wird so toll Leute!!!

Moral von dieser Geschichte: Leute gebt nicht auf. Wenn ihr etwas wollt, dann gebt euer Bestes und versucht es immer wieder. Kämpft für das was ihr euch vorgenommen habt. Never give up und so!
Auch wenn man Umwege gehen muss, die Steine erstmal bei Seite schieben muss - ihr könnt an euer Ziel kommen.
(Sollte ich vielleicht doch Motivations Coach werden?)

Okay, also das war die große Neuigkeit die ich einfach loswerden wollte. Und verzeiht den Jahresabschluss ähnlichen Vortrag am Anfang, aber ich musste mich selbst noch auf den laufenden halten. Immerhin ist das auch ein Blog für mich, später kann ich mein Geschriebenes ja auch lesen und mich an die tollen Momente zurück erinnern.
Nun kann ich meine Semesterferien noch einmal richtig genießen.
Achja, nächste Woche bin ich 4 Tage bei einem "Survival Training". Okay es wurde ausdrücklich gesagt, das es das nicht ist, aber ich seh das trotzdem so.
Wandern, ein Floß bauen und über die Isar schippern... Wer weiß was noch auf uns zu kommt.
Aber ich hab voll Bock drauf und freu mich schon. Mit den Chaoten wird das sicher auch lustig.
Falls ich es überlebe, könnte ich ja darüber berichten.
Bis dahin, macht es gut!

Kleiner (release) Musik Tipp von mir: Jennifer Rostick - Genau in diesem Tom (Album)

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