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Prüfungsangst und ein (Back to home-)Umzug

Manchmal kann ich es selbst nicht glauben oder frage mich wo die Zeit hin ist. Fast zwei Jahre studiere ich nun. Hätte mir das mal jemand in der Realschule gesagt, hätte ich vermutlich gelacht.
Es war nicht einfach an diesen Punkt anzukommen und das zu studieren was mich glücklich macht, aber all die Umwege haben sich gelohnt. Ich bin froh über meiner Entscheidung und vor allem darüber, dass ich seit letztem Jahr Soziale Arbeit studiere. Das wollte ich schon immer und ich merke immer wieder das es genau das ist was ich für meine Zukunft brauche. Es macht mir Spaß und ich bin gespannt was alles noch auf mich zu kommen mag.
In einem Monat fängt wieder die Prüfungszeit an und auch wenn ich "nur" eine Prüfung habe, habe ich bereits jetzt schon Schiss davor. Wenn wir ganz korrekt sind, sind es eigentlich zwei Prüfungen in 120 Minuten - Familienrecht und Kinder- und Jugendrecht. Ich habe so ein schlechtes Gewissen und habe sogar jetzt schon angefangen zu lernen. Aber das habe ich auch bitte nötig, sonst wird das eine Katastrophe. Bis es soweit ist, muss ich auch noch zwei Hausarbeiten schreiben und ich weiß gar nicht wie ich das alles unter einem Hut bringen soll. Aber das bekomme ich auch irgendwie hin und ab Juli habe ich ja dann bis Oktober erst einmal frei. Holy moly makarony - ich freu mich auf die freie Zeit!

Zum neuen Semester kommen dann aber auch noch ein paar Veränderungen. Zum einen haben wir da das "kleine" Praktikum im Semester und zum anderen ziehe ich wieder komplett nach München. Nach einem Jahr gebe ich mein Wohnheimszimmer in Benediktbeuern auf und bin wieder ganz zu Hause. Da ich kaum Uni habe und im vierten Semester eh komplett in München sein werde, lohnt es sich einfach nicht mehr. Ich bin natürlich auch ein wenig traurig darüber, denn ich werde die schönen Sommernächte, die Mario Kart Abende und das gemeinsame Beisammensein sehr vermissen mit den ganzen Chaoten, aber man ist ja nicht aus der Welt. Man sieht sich auf dem Gelände und ich werde trotzdem des öfteren im Wohnheim sein oder mal übernachten, also lässt es sich verkraften.
Was soll ich sagen... Zu Hause ist es eben am schönsten.


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