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Serienentdeckungen der letzten Monate

Es ist kein großes Geheimnis. Ich liebe Serien. Ich bin süchtig nach ihnen.
Und in den letzten Monaten habe ich meine Liste an Serien die ich angucke mächtig erweitert und wollte euch daran teilhaben lassen.
Vielleicht ist für den ein oder anderen auch ein kleiner Geheimtipp dabei oder ihr seit auf der Suche nach einer neuen guten Abendunterhaltung und ich liefere euch dafür die nötige Inspiration.

Die ganz neuste Serienerfahrung  ist für mich "This is us", Hat gerade in dieser Woche auf Pro 7 begonnen und ich bin schon gleich nach den ersten Minuten ein Fan geworden. Den Hype den die Serie in anderen Ländern breitgetrettet hat, habe ich natürlich auch mitbekommen und war dementsprechend neugierig. Hin zu kommt noch, das ich ein Fan von Mandy Moore (Nur mit dir) und Milo Ventimiglia (Gilmore Girls) bin. Zuerst denkt man es würde um jeweils vier Geschichten und Familien gehen aber man merkt sehr schnell das alles irgendwie zusammenspielt. Mir sind die Darsteller sehr sympatisch und ich bin sehr gespannt was noch alles kommen wird.

Als nächstes war "Riverdale" eine große Überraschung für mich. Ich habe relativ spät mit der Serie angefangen. Eine Zeit lang als die Serie auf Netflix erschienen ist war jede Woche mein Instagram Feed voll mit Beiträgen davon aber mich lies das alles irgendwie kalt. Erst nachdem ich eine andere Netflix Serie, zu der ich als nächstes komme, fertig angeschaut hatte, hatte ich Lust auf weiteres Teenager Drama. Riverdale versprüht einen dunklen mysteriösen Charme und erinnert mich ab und an an Pretty Little Liars. Die Story und die Handlung so ist nicht neu aber ich finde die Umsetzung und vor allem die Besetzung toll. Auch wenn mir alle ein bisschen "zu gut" aussehen. Ich mag vor allem die Charaktere Veronica und Jughead (Cole Sprouse bekannt aus Zac und Cody). Das ist so eine Serie die ich mir sicher noch fünf mal ansehen werde und ich kann die neue Staffel kaum abwarten.

"Tote Mädchen lügen nicht" ist glaube ich die Serienneuerscheinung in diesem Jahr. Das Buch hatte ich vor ca neun/acht Jahren gelesen und fand es damals ganz okay. Die Serie dagegen fand ich absolut genial. Nicht so genial fand ich die Dauer einer Folge (60 Minuten sind mir dann doch zu viel) aber ist nur ein kleiner Kritik Punkt. Ich finde die Schöpfer haben das Buch recht gut umsetzten können und auch die Schauspieler haben zu den Buch Personen gepasst. Vieles war mir gar nicht mehr so in Erinnerung und für mich gab es immer wieder diese "Oha-Momente". Einige Szenen waren ziemlich heftig auch wenn ich durchaus schlimmeres gucke, aber ich kann euch gar nicht genau erklären warum mir diese Serie so nah gegangen ist. Ich konnte immer nur zwei Folgen hintereinander gucken und musste eine Pause einlegen, das ist für mich wirklich untypisch weil ich mehr so der Typ bin "eine-Serie-an-einem-Tag". Aber der Stoff hat mir immer viel zum Nachdenken gegeben. Ich finde das Thema in der jetzigen Zeit so präsent und man hat in seiner Schulzeit einiges davon auch selbst miterlebt. Nicht das ich gemobbt wurde, eher habe ich es mit bekommen wie es ein anderer wurde. Ich selbst möchte später ja mal wahrscheinlich als Schulsozialarbeiter arbeiten und da sind gerade diese Themen Gang und Gebe. Auch bei dieser Serie weiß ich genau das ich sie nicht zum letzten Mal gesehen habe. Aber hier freue ich mich nicht über die zweite Staffel. Für mich ist die Story zu Ende. Natürlich gibt es viele offene Fragen deren Antwort mich interessieren würden, aber ich finde es schwachsinnig eine weitere Staffel zu drehen. Eben weil alles zu Ende erzählt wurde. Ich habe ein bisschen die Befürchtung das diese Staffel dann der Vorherigen nicht gerecht werden kann, aber wir werden sehen.

Als Marvel Fan habe ich mir auch "Iron Fist" angeschaut und endlich eine Marvel Serie gefunden die ich mochte. Daredevil konnte mich nicht begeistern, Luke Cage habe ich nach zwei Folgen aufgegeben und Jessica Jones habe ich zwar fertig geguckt aber so der Fan bin ich auch hiervon nicht geworden. Iron Fist war so also meine letzte Chance und sie konnte bei mir Punkten. Ich glaube aber, hätte jemand anderes Danny Rand (Finn Jones) gespielt, hätte ich vermutlich nicht weiter geschaut. Die Handlung wird erst von Mal zu Mal besser, aber mich hat einfach Danny sofort überzeugt (und nein ich bin nicht ein bisschen verliebt in ihn, niemals). Bald kommt ja auch "The Defenders" raus wo alle vier der Marvel Serien Helden aufeinander treffen und ich werde mal ein Blick hinein werfen.

"Scream Queens" läuft ja auch seit ein paar Wochen im deutschen Fernsehn und eigentlich ist es kompletter Mist, wirklich. Ich habe bei der ersten Folge so oft den Kopf schütteln müssen über so viel Schwachsinn und Dummheit, aber was soll ich euch sagen... ich gucke die Serie immer noch. Eben weil es so dämlich ist vermutlich. Alles ist sehr übertrieben und super klischeehaft dargestellt wie immer bei Horror Komödien. Alles erinnert ein bisschen an die Scary Movie Filme und dennoch möchte ich unbedingt wissen wer der rote Teufel eigentlich ist.

Da ich nicht, wie die Hälfte meiner Freunde, Amazon Prime habe, bin ich nie dazu gekommen "Lucifer" zu sehen. Alle schwärmten immer davon und ich habe dumm aus der Wäsche geguckt, aber Pro 7 hat auch hier meine Gebete erhört und ich konnte es endlich nachholen. Und ich kann berichten: i love it. Die Handlung ist ganz nett aber zu einem Serien Vergnügen macht es auf jeden Fall Tom Ellis der den Lucifer verkörpert. Ganz ehrlich genau so stelle ich mir den König der Hölle vor. Ich warte schon sehnsüchtig auf Staffel zwei.

"Santa Clarita Diet" hatte ich innerhalb weniger Stunden fertig geschaut. Das wäre jetzt keine Serie die ich mir auch kaufen würde, aber ich hatte einige amüsante Stunden damit auf Netflix. Eine etwas andere Untoten Story für zwischendurch.

"Rizzoli & Isles" gehört mittlerweile zu meinen liebsten Krimi Serien und ich bin wirklich froh das ich sie mir von einer Freundin ausgeliehen hatte.

Desweiteren konnten mich die letzten Monate Gotham, Türkisch für Anfänger, iZombie, Jane the Virgin und Sleepy Hollow (Oh-Em-Ge: Tim Mison) überzeugen und begeistern.

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